Der SCP und Social Media 2

Vor 10 Monaten warf ich einen ersten Blick auf die Darstellung des SC Paderborn 07 im Netz. Seitdem hat sich einiges geändert und da der Verein sportlich nun eine Liga höher spielt, sollte wohl auch der Bereich Social Media einen Schritt nach vorne gemacht haben. Inwiefern das geschehen ist, wird an dieser Stelle analysiert.

Facebook

Verglichen mit dem Stand aus dem letzten Artikel hat sich die Anzahl der Fanpage-Likes auf ca. 68.000 (Stand 20.06.2014) mehr als vervierfacht. Im Verhältnis zu anderen Vereinen ist der SCP damit zwar immer noch ein kleines Licht, aber man wächst und muss sich als frischgebackener Bundesligist auch nicht verstecken. Auffällig ist, dass inzwischen zu deutlich mehr Interaktion mit den Fans aufgerufen wird. Beispielsweise konnte man eigene Bilder vom Aufstieg der Seite zur Verfügung stellen, die dann in einem Facebook-Fotoalbum gesammelt hochgeladen wurden. Mir gefällt das sehr gut!
Was mir weniger gefällt, ist das häufige Re-Posten von Facebook-Beiträgen der Spieler, denn gefühlt wird nahezu alles geteilt. Mir würde es eher zusagen, wenn man nur eine Auswahl von Posts präsentieren würde, dafür aber die Liste der Seiten, die der SCP liked, als Anlaufstelle nutzen kann, um gute Seiten mit weiteren Infos zu finden.

Twitter

Seit einiger Zeit ist der SCP endlich auch auf Twitter vertreten. Puh! Ich bin erleichtert, denn würde man der einzige Bundesligist ohne Account beim zweitgrößten sozialen Netzwerk sein, wäre das irgendwie sehr peinlich. Der Auftritt unterscheidet sich nicht sehr von dem auf Facebook, abgesehen von der Follower-Zahl, die bei knapp 10.500 (Stand 20.06.2014) liegt. Aktuelle Meldungen werden verlinkt und Tweets von Spielern werden retweetet. Es war klasse, dass beim Twitter-Start eine handvoll Profis ebenfalls einen Account angelegt hatten. Ich finde es jedoch schade, dass bei einigen sehr wenig passiert. Der Unterschied zwischen einem Bayernprofi, der Leute hat, die sich um das Social Media Management kümmern und einem SCP-Spieler, der nur selbst hin und wieder etwas schreiben kann, ist halt spürbar.
Dennoch wird ab und an getwittert und die Spieler interagieren auch durchaus mit anderen Nutzern. Besonders Uwe Hünemeier fällt mir in letzter Zeit positiv auf. An dieser Stelle ein Lob von mir an den vielleicht zukünftigen Kapitän!

Fanszene

Begibt man sich weiter auf die Suche, findet man noch einige Instagram-Accounts diverser Profis oder stellt fest, dass André Breitenreiter nun doch wieder gelegentlich seine Meinung öffentlich kundtut. Durch den Aufstieg wird das Angebot mit Sicherheit noch größer, sei es von offizieller Seite oder sei es von den Fans initiiert. Dabei verspreche ich mir gerade beim letztgenannten Punkt einen deutlichen Aufschwung und auch eine höhere Qualität, denn nach wie vor sehen viele Online-Auftritte der Fanclubs wie aus dem Jahre 2004 aus. Auch ein weiterer SCP-Blog würde mich freuen.
Die Fanszene bei anderen Vereinen ist da deutlich weiter. Beim HSV z.B. gibt es Podcasts, Blogs, ausgesprochen aktive Fanforen und vieles mehr. Vom Hamburger Dino lernt man vielleicht nicht, wie man am besten in der Bundesliga bleibt, aber die Online-Angebote, produziert durch Fans, sollten als Vorbild dienen. Der Aufstieg stellt jedenfalls eine ideale Gelegenheit dar und hoffentlich nutzen die SCP-Anhänger die sich bietende Chance, um positiv auf sich aufmerksam zu machen.

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