Schwarz und blau, allez!

Wow! Was war das denn für ein Spiel gestern? Der zweite Heimsieg ist nach dem 1:0-Erfolg über den KSC unter Dach und Fach und unsere Mannschaft hat den ersten Schritt vollzogen um zu einer Heimmacht zu werden. Trotz eines Spiels, was nahezu frei von Höhepunkten war und trotz einer Kulisse von weniger als 7.000 Zuschauern, bin ich von den gestrigen Geschehnissen absolut beeindruckt.

Die Schlüsselszene des Spiels gab es nach ca. einer Stunde. Block O stimmte das Lied „Allez, das ist unser SCP, schwarz und blau, allez, allez…“ an, die Partie gewann plötzlich an Dynamik, die Stimmung steigerte sich, die Leute auf den Sitzplätzen klatschten mit, der Gesang wurde lauter, lauter, lauter und dann plötzlich zappelte der Ball im Tor. Elias Kachunga wurde von Mario Vrancic bedient, legte den Ball am Karlsruher Torhüter vorbei und erzielte das 1:0. Die Zuschauer feierten, denn jeder hatte ein wenig das Gefühl mit dem Singen und Klatschen, nicht ganz unbeteiligt am Tor gewesen zu sein. Viel passierte nicht mehr. Paderborn holte den wichtigen Dreier und die Fans haben ein neues Lieblingslied gefunden.

Was nehmen wir nun mit? Schon zum zweiten Mal halten wir die Null zu Hause und können einen knappen Vorsprung ins Ziel bringen. Man zittert zwar immer noch in der Nachspielzeit mit, aber die ärgerlichen Last Minute-Gegentore der letzten Wochen geraten immer mehr in Vergessenheit. Was auch erwähnt werden muss: Elias Kachunga ist aktuell unfassbar wichtig für die Offensive. Zwei Tore und sechs Assists in acht Pflichtspielen sind überragend. Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt! Nach dem 1:0 wurde gegen harmlose Karlsruher leider nicht nachgelegt und die Zuschauerzahl ist einfach viel zu niedrig, aber am Ende zählen die drei Punkte und diese geben vielleicht Auftrieb, um kommende Aufgaben zu bestehen. Der nächste Gegner, in einer Woche, ist übrigens die SG Dynamo Dresden, die morgen hoffentlich in Düsseldorf gewinnt, damit wir am Ende des 7. Spieltages auf einem Nichtabstiegsplatz stehen.

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