Vorschau 2018/19

Die 2. Bundesliga geht bald wieder los. Warum der SC Paderborn 07 eine gute Rolle in der Saison 2018/19 spielen wird und die Fans (fast) keine Angst vor irgendeinem anderen Verein haben müssen, lest ihr hier. Wenn ihr damit fertig seid, hört den aktuellen PaderCast, Episode 127!

  • Hamburger SV: Ohne Krösche hat der HSV keine Chance.
  • 1. FC Köln: Wenn der FC unbedingt aufsteigen muss, gerne mit uns, wie 2013/14. Die Punkte können wir uns dann auch teilen.
  • Holstein Kiel: Sollte es wirklich einen Relegationsfluch geben, wird das eine bittere Saison für die Störche, da wir sechs Punkte holen werden.
  • Arminia Bielefeld: Die Nummer 1 in OWL ist mit Sicherheit nicht der DSC, sondern…?
  • SSV Jahn Regensburg: Ach, die spielen auch noch in der 2. Bundesliga? Egal, wir gewinnen!
  • VfL Bochum: Die Spiele gegen den VfL können eigentlich nur mit 4:x für uns enden.
  • MSV Duisburg: Solange wir Stoppelkamp 83 Meter vor dem Tor nicht zum Schuss kommen lassen, gibt es keinen Grund zur Sorge.
  • 1. FC Union Berlin: Wenn einer Union und die Schwächen kennt, dann unser Trainer Steffen Baumgart.
  • FC Ingolstadt 04: Wir dürfen dreimal gegen den FCI spielen. Das wird ein Spaß, genau wie im Dezember 2017.
  • SV Darmstadt 98: Die Lilien hatten bereits ihren Durchmarsch, jetzt sind wir dran!
  • SV Sandhausen: Immer gern wird der SVS als Abstiegskandidat gehandelt. Diesmal sollte es klappen und der SCP hilft mit.
  • FC St. Pauli: Die Kiezkicker konnten schon im DFB-Pokal in der letzten Saison nichts gegen uns ausrichten.
  • 1. FC Heidenheim: Gegründet wurde der FCH im Jahre 2007. Der SCP kann also zeigen, dass sich Tradition am Ende doch durchsetzt.
  • SG Dynamo Dresden: Je lauter der Gegner, desto besser der Sport-Club.
  • SpVgg Greuther Fürth: Okay, wir können nicht gegen jeden gewinnen, aber vielleicht schaffen wir ja zwei Unentschieden.
  • FC Erzgebirge Aue: Wird schwierig, da ein Spieler der Sachsen den gleichen Nachnamen wie unser Trainer trägt.
  • 1. FC Magdeburg: Nachdem wir in den letzten zwei Jahren kein Spiel gegen die Mitaufsteiger aus Magdeburg gewonnen haben, sollten wir durch den Zukauf einiger Magdeburger Leistungsträger diesmal keine Probleme bekommen.

Fazit: Insgesamt sind 85 – 102 Punkte locker drin und der Aufstieg eigentlich nur eine Formalie.

Vorschau 2017/18

Pünktlich zum Libori-Auftakt startet in der nächsten Woche die neue Saison und zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit spielt der SC Paderborn 07 in der gleichen Liga, wie auch schon in der Spielzeit zuvor. Was daran positiv ist und was nicht, kann man hier lesen.

Was mich optimistisch stimmt

  • Der Kader: Markus Krösche hat ganze Arbeit geleistet und lässt einen Paderborner Weg bei der Zusammenstellung der Mannschaft erkennen.
  • Der Trainer: Hält Steffen Baumgart seinen Punkteschnitt, werden wir am Ende der Saison Meister.
  • Die Ticketpreise: Nach Jahren mit verfehlter Preispolitik kann man in Paderborn nun endlich wieder zu erschwingliche Preisen Fußball schauen.

Was mich pessimistisch stimmt

  • Das Management: Es gab kaum Veränderungen beim Personal, welches am Niedergang der letzten Jahre zumindest eine Teilschuld hat.
  • Die Form: In den bisher absolvierten Testspielen läuft es fast schon zu gut.

Auf was ich mich freue

  • Weitere PaderCast-Episoden: Wir schaffen Nummer 100 im Herbst.
  • Die Neuen: Mit Meppen, Jena, Unterhaching, Würzburg und Karlsruhe ist die eine oder andere attraktive Auswärtsfahrt dazugekommen.
  • Die Telekom: Endlich ist man nicht mehr gezwungen Konferenzschaltungen zu sehen, in denen der SCP für zehn Minuten gezeigt wird.

Auf was ich mich nicht freue

  • Die Pessimisten: Nach 3 Spieltagen werden die ersten Fans bereits vom Abstieg sprechen.
  • Platz 11: Werder Bremen II ist für Paderborner nicht mit den besten Erinnerungen behaftet und wird vermutlich erneut die Klasse halten und sechs Punkte gegen uns holen.
  • Englische Wochen: Durch die Liga, den Westfalenpokal und den DFB-Pokal ist der Spielplan viel zu voll. Spiele am Dienstag- und Mittwochabend sind somit leider unvermeidbar.

Vorschau Rückrunde

Die Rückrunde startet so, wie die Hinrunde endete. Zuhause dominiert man den Tabellenführer aus Duisburg und gewinnt mit 3:1.

In Mainz genießen 350 Zuschauer (davon 50 Paderborner) ein ganz besonderes Spiel. Im angefrorenen Strafraum rutscht der eine oder andere Spieler zu oft aus, so dass insgesamt drei Elfmeter gepfiffen werden. Alle werden verwandelt und der Sport-Club fährt mit einem 2:1-Erfolg zurück nach Ostwestfalen.

Eine Woche später ist der FC Magdeburg in der Benteler-Arena zu Gast. Die Gästefans springen 90 Minuten lang auf und ab, die Nordtribüne hält und am Ende teilen sich beide Mannschaften bei einem 1:1 die Punkte.

Bei Bremen II wiederholen sich die Ereignisse vom Spiel gegen die Mainzer Zweitvertretung: Es ist glatt, es gibt Elfmeter und am Ende gewinnt der SCP mit 2:1.

Am Freitagabend beim Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden organisiert die aktive Fanszene eine Protestaktion gegen die geplante Satzungsänderung seitens des Vereins. Die Mannschaft ist davon nicht irritiert und siegt mit 3:0.

Nervenstärke ist in Kiel gefragt. Lukas Kruse hält in der 90. Minute einen Elfmeter, in der 92. Minute verwandelt auf der anderen Seite Sven Michel einen Strafstoß zum 1:0-Endstand für die Jungs in blau-schwarz.

Mitte März kehrt mit Rot-Weiß Erfurt der Fußballgott Daniel Brückner nach Paderborn zurück: Sprechchöre, Gänsehaut und ein 3:2 sorgen für einen hervorragenden Tag.

Auch in Chemnitz bleibt der SCP ungeschlagen und punktet nicht nur zum 10. Mal in Folge beim 0:0-Unentschieden, sondern erregt auch die Aufmerksamkeit von Donald Trump, der unbedingt in der darauffolgenden Woche als Gast in der Benteler-Arena dabei sein möchte, um mit Wilfried Finke über großartige Deals zu sprechen.

Das 0:3 zuhause gegen den SSV Jahn Regensburg verkommt zur Nebensache beim Besuch des amerikanischen Präsidenten. Man wird sich allerdings nicht einig, da Wilfried Finke nicht bereit ist, Möbelhäuser in den USA zu eröffnen.

Die Auswärtsfahrt nach Rostock lohnt sich nicht. Man verliert 0:3 und nach der zweiten Niederlage am Stück diskutieren die ersten Fans darüber, ob man an Stefan Emmerling weiterhin festhalten sollte.

Als am 30. Spieltag 7 Fans aus Großaspach dem 2:1-Heimsieg des SCP beiwohnen, freut man sich auf Paderborner Seite nicht nur über die drei Punkte, sondern auch über die 9.994 SCP-Fans, die es ins Stadion geschafft haben und dafür gesorgt haben, dass man erstmal in der Saison mehr als 10.000 Zuschauer begrüßen konnte.

In Halle erwischt man keinen guten Tag und kassiert unglücklich in der allerletzten Sekunde das 0:1.

Der FSV Frankfurt geht bei einem 5:0 in Paderborn unter. Zum ersten Mal redet man seitens des Vereins von einem möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Auch der VfR Aalen kann den Sport-Club nicht stoppen: 2:1-Auswärtssieg und zum ersten Mal in der Saison befindet man sich auf Platz 3.

Eine Woche später zeigt man den Sportfreunden aus Lotte, dass ein 0:6 im Hinspiel keine Garantie dafür ist, dass man auch das Rückspiel gewinnen kann. In einem furiosen Spiel erzielt Zlatko Dedič beim 9:0-Erfolg fünf Tore und schiebt sich in der Torjägerliste auf den ersten Platz.

Gegen Köln passiert nahezu nichts. Das Spiel endet 0:0.

Der FSV Zwickau kassiert zwei Platzverweise in den ersten 10 Minuten, hält dennoch ein 0:0. Der Punkt reicht dem SCP, um auf Platz 2 in der Tabelle vorzurücken.

Am vorletzten Spieltag gewinnt man nur knapp gegen den SC Preußen Münster mit 1:0. Als Belohnung gibt es den ersten Platz in der Tabelle und die Aussicht auf Zweitklassigkeit in der Saison 2017/18.

Die Paderborner Jungs machen alles klar! Gegen den VfL Osnabrück gewinnt man mit 2:0 und steigt als Tabellenerster auf. Die VfL-Fans können nur neidisch in den Gästeblock voll feiernder Paderborner Fans schauen und darauf hoffen, dass es vielleicht im nächsten Jahr klappt.